Bewegte Geschichte

Dass Rindfleisch und Rotwein zu den argentinischen Grundnahrungsmitteln gehören, ist kein Klischee: Anfang der 1970er lag der Inlandskonsum bei 90 Litern pro Kopf. Kein Wunder also, dass die schon damals beachtliche Jahresproduktion von über 10 Mio. Hektoliter vor allem in den Eigenbedarf ging. Und auch kein Wunder, dass Qualität nicht das wichtigste Kriterium war.

So gesehen war die argentinische Krise in den 1980ern für Weinfreunde letztlich ein Gewinn: Denn die wirtschaftliche Umstrukturierung des Landes rückte Wein erstmals  auch als Exportartikel ins Interesse.

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